31. Mai 2010
Jörg - Friedrich Küster als Kandidat für die OB-Wahl gewählt

Die Partei DIE LINKE Alkreis Lingen wird mit einem eigenen Kandidaten an der Oberbürgermeisterwahl im September teilnehmen. Dies teilten der stellvertr. Vorsitzende Karsten Stöber und der Schriftführer Carsten Primke mit.

„Wir waren uns einig darüber, dass das hin und her der CDU und das Herumgeeiere rund um die „Bürgernahen“ zu keinem wirklich guten Ergebnis führen kann,“ sagte Stöber.  „Wir wollen einen Politikwechsel in dieser Stadt und eine Neuorientierung“ ergänzte Carsten Primke. Deshalb schlägt der Ortsverband Jörg-Friedrich Küster als Oberbürgermeisterkandidaten vor.

Küster hat sich im Landtags- und Bundestagswahlkampf als Mensch dargestellt und seine politischen Ziele vorgebracht.

Eine Bankausbildung und ein Berufsweg im mittleren Management der Druckindustrie sind bestens geeignet für diese Position.

 Die Mitgliederversammlung entsprach dieser Empfehlung und wählte Küster einstimmig (bei einer Enthaltung: Küster). Jörg Küster dankte den Mitgliedern für ihr Vertrauen, gab aber zu bedenken, dass er mit 45 Lebensjahren seit über einem Jahr arbeitslos sei und deswegen für den Wahlkampf eine starke Unterstützung aus dem Orts-, Kreis- und Landesverband brauche. „ Andererseits besitzt auch ein Arbeitsloser das aktive und passive Wahlrecht in diesem Land “.

 Als Bundestagskandidat mit knapp 6% Stimmenanteil in dieser Stadt hätte ich es gerne gesehen, dass ernsthaft Sondierungen mit den Minderheitsfraktionen im Rat stattgefunden hätten. Wir hätten einen geeigneten Kandidaten zusammen mit den anderen Parteien unterstützt, um in Lingen einen Wechsel zur „Sozialstadt Lingen“, zur Bürgerstadt bis hin zu einer kinderfreundlicheren Stadt erreichen zu können!“ Die Mitglieder des Ortsverbandes sind der Meinung, dass gerade die, die seit Jahren im Rat die Möglichkeiten gehabt hätten, nun sich nicht erklären, am Ende hierfür auch Verantwortung übernehmen müssen. „Ich will nicht nur rummaulen, ich will was ereichen; ernsthaft!“ so Küster. Der Ortsverband wird jetzt zeitnah sein bereits vorhandenes kommunalpolitisches Programm auf die neue Situation in einer mehrtägigen Klausurtagung bearbeiten und der Lingener Öffentlichkeit vorstellen.

 

 

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