Teure Miete: Überdurchschnittlicher Anstieg im Emsland
Die Mieten im Emsland sind in drei Jahren um 19,1 % gestiegen – deutlich mehr als im Bundesschnitt. DIE LINKE fordert einen Mietendeckel und mehr sozialen Wohnungsbau, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen.
Die Mieten im Emsland sind innerhalb der letzten drei Jahre überdurchschnittlich gestiegen. Aus einer Anfrage des Linken Bundestagsabgeordneten aus Braunschweig, Jorrit Bosch, geht hervor, dass die Erst- und Wiedervermietungsmieten von 7,23 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete im Jahr 2021 auf 8,61 Euro in 2024 erhöht wurden. Das ist ein Anstieg um 19,1 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. Bosch sieht die Politik in der Handlungspflicht:
„Die Zahlen belegen: Das Rezept der Landesregierung geht nicht auf. Bauen allein reicht nicht – wir brauchen einen gesetzlichen Mietendeckel und eine Rückführung von Wohnungen in öffentliche oder genossenschaftliche Trägerschaft. Nur so können wir Wohnen wieder bezahlbar und dauerhaft sozial gestalten.“
Auch Jonas Kempe, Kreisvorsitzender der Linken im Emsland, kritisiert die hohen Mieten:
„Im Emsland spüren wir den Druck auf dem Wohnungsmarkt deutlich. Es ist höchste Zeit, dass sich die Politik nicht länger wegduckt, sondern Mieterinnen und Mieter wirksam schützt. Der Bau von neuen Wohnungen darf nicht privaten Investoren überlassen werden. Die Kommunen und das Land sind in der Verantwortung endlich für den sozialen Wohnungsbau zu sorgen.“
