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Marina Walker

Moin! 

Ich bin Marina,

Ergotherapeutin und selbstständig mit einer Praxis für Physio- und Ergotherapie hier im Emsland. Durch meinen Beruf bin ich jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Ich erlebe die Sorgen von Familien, älteren Menschen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Menschen, die finanziell zunehmend unter Druck geraten.

Genau diese Erfahrungen haben mich dazu bewegt, politisch aktiv zu werden und für den Kreistag zu kandidieren.

Ich beobachte mit Sorge, wie unsere Gesellschaft immer weiter nach rechts rückt. Nicht nur in den sozialen Medien oder in der Bundespolitik, sondern auch ganz konkret im Alltag. Ich bin überzeugt, dass es gerade jetzt starke linke Stimmen braucht, die Haltung zeigen, soziale Gerechtigkeit verteidigen und sich klar gegen Ausgrenzung, Rassismus und das Gegeneinander-Ausspielen von Menschen stellen.

Gleichzeitig müssen wir uns stärker mit den Problemen beschäftigen, die die Menschen im Emsland jeden Tag betreffen. Dazu gehört für mich vor allem eine gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Immer mehr Menschen warten monatelang auf Arzttermine, Therapieplätze oder andere Unterstützungsangebote. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte an allen Ecken und Enden. Hier darf sich die Politik nicht wegducken.

Ebenso wichtig sind für mich bezahlbarer Wohnraum und eine bessere Mobilität im ländlichen Raum. Niemand sollte vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, weil die nächste Busverbindung nicht fährt oder die Miete einen immer größeren Teil des Einkommens verschlingt.

Darüber hinaus wünsche ich mir ein offeneres, moderneres und vielfältigeres Emsland. Politik muss die Lebensrealität aller Menschen berücksichtigen – auch die von Frauen, Alleinerziehenden, pflegenden Angehörigen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen mit Migrationsgeschichte. Zu oft werden diese Perspektiven noch übersehen.

Ich kandidiere nicht, weil ich glaube, auf alles sofort eine Antwort zu haben. Ich kandidiere, weil ich zuhören, lernen und Verantwortung übernehmen möchte. Mir geht es nicht darum, einfach nur laut zu sein. Mir geht es darum, sichtbar zu machen, wenn Menschen vergessen werden, und mich dort einzumischen, wo soziale Themen hintenangestellt werden.

Ich möchte dazu beitragen, dass das Emsland sozialer, gerechter und solidarischer wird – und dass die Menschen, die sonst oft keine starke Lobby haben, endlich stärker gehört werden.

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