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Sirk Petzold

Moin, ich bin Sirk Petzold - 31 Jahre alt.
Ich arbeite als Softwareentwickler & war nebenbei mehrere Jahre selbstständig im Bereich Fitness/Gesundheit.
Ich will, dass Politik vor Ort wieder für alle funktioniert – fair, verständlich, ehrlich und nah an den Bürgern. Deshalb kandidiere ich für den Stadtrat und Kreistag.

Der Stadt Haren geht es gut, dies gilt leider nicht umfänglich für alle Bürger.
Mit einem Blick auf die Älteren, die den Wohlstand der Stadt möglich gemacht haben, wird deutlich, dass Altersarmut ein Problem ist, das quer durch die Gesellschaft führt. 
Generell fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, viele Wohnungen gehören wenigen Eigentümern, die Mieten sind zu hoch. Sparen, sich etwas aufzubauen oder auch einfach nicht in Dauerstress leben zu müssen wird so schwierig, gerade für die Bürger die ein kleines und mittleres Einkommen haben.
In den Gesprächen mit den Bürgern werden nicht nur diese Punkte deutlich, sondern bei den Älteren auch Einsamkeit, bei allen das Gefühl nicht ernst genommen zu werden und die Überzeugung, dass sich „eh nichts ändert“. 
Das MUSS sich, lässt sich und WIRD sich ändern.

Ich möchte mich für eine gute soziale Versorgung einsetzen – von psychischer Gesundheit bis zur Suchthilfe, 
für bessere Bildungs- und Kulturangebote, die Orientierung geben und Zusammenhalt stärken, für eine Stadt die FÜR die Jugend ist und sie nicht vertreibt, für eine moderne, digitale Verwaltung, die Wege einfacher macht, und für Mobilität für alle – mit verlässlichem Nahverkehr und guten Verbindungen im ganzen Emsland. 
Auch Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz müssen verständlich erklärt und sinnvoll eingesetzt werden – damit sie den Menschen helfen und sie nicht verunsichern.

Gerade in Zeiten hitziger Diskussionen ist es wichtig genau hinzuschauen, zuzuhören und zu unterscheiden, was echte Probleme sind – und was nur laut gemacht wird. Ich sehe mit Sorge, wie unser Sozialsystem unter Druck gerät und politische Argumente zunehmend kurzfristig und widersprüchlich werden.
Politik muss sachlich handeln und Lösungen bieten. In einem gesellschaftlichen Klima, in dem komplexe Probleme immer häufiger vereinfacht und für populistische Zwecke missbraucht werden, darf sich auf keinen Fall mit rechtem und rechtsextremen Gedankengut solidarisiert werden. Es muss sich abgegrenzt werden.

Ich möchte daran arbeiten, dass Haren und das Emsland sozialer und zukunftsfähiger werden, während es demokratisch bleibt – ganz konkret vor Ort, für Alle.

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