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Pressemitteilungen

Unsere Stimme in der Öffentlichkeit

Die Linke stellt Kandidierende für den Stadtrat Papenburg auf

Die Linke Emsland Nord

Am 18. Juni hat der Ortsverband Die Linke Emsland Mitte ihre Wahlversammlung zur Kommunalwahl 2026 für den Stadtrat Papenburg durchgeführt. Die Partei will mit klaren sozialen Schwerpunkten in den Wahlkampf gehen und insbesondere die Themen Wohnen, Mobilität, Gesundheitsversorgung sowie öffentliche Daseinsvorsorge stärker in den Fokus rücken.

Ortsvorstand Keno Taha betont die strategische Ausrichtung des Wahlkampfs:

„Wir wollen einen Wahlkampf führen, der die Menschen ernst nimmt und ihre konkreten Probleme in den Mittelpunkt stellt. Politik darf nicht nur verwalten, sondern muss spürbare Verbesserungen schaffen – gerade auch im ländlichen Raum.“

Johannes Tombrink, 34-jähriger Heilpädagoge und Kandidat für den Stadtrat Papenburg, erklärt:

„Durch zahlreiche Haustürgespräche im Emsland habe ich die Sorgen, Wünsche und Herausforderungen vieler Bürgerinnen und Bürger direkt kennengelernt. In Papenburg haben wir an jeder zweiten Tür gehört, dass die Straßen endlich repariert werden sollen oder dass es nicht genügend Freizeitangebote gibt – insbesondere für Kinder und Jugendliche.“

In seinem Beruf als Heilpädagoge erlebt Tombrink täglich, wie wichtig Zusammenhalt, Unterstützung und faire Chancen für alle Menschen sind. Diese Werte möchte er auch in die Kommunalpolitik einbringen. Für ihn gilt: Prävention statt Intervention – wer frühzeitig in Jugendarbeit und soziale Angebote investiert, stärkt nicht nur junge Menschen, sondern die Zukunft der gesamten Stadt. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in Behörden ist ihm ebenso ein Herzensanliegen.

Tombrink macht auch auf strukturelle Ursachen aufmerksam:

„Wir verstehen zwar, dass die Kommunen immer weniger Geld haben, verstehen aber nicht, warum man dann nicht endlich Druck auf die Bundesregierung ausübt. Die Lösungen sind doch recht einfach: Eine Vermögenssteuer – und zwar jetzt! Viel zu lange konnten Reiche ihr Vermögen ohne eine gerechte Besteuerung vermehren. Es wird Zeit, dass sich das obere Prozent endlich auch am Gemeinwohl beteiligt.“

Florian Middendorf, Kandidat für den Stadtrat Papenburg und den Kreistag Emsland, ergänzt:

„Ich möchte eine Kommunalpolitik, die zuhört, verständlich bleibt und niemanden übersieht. Papenburg und das Emsland brauchen starke öffentliche Angebote, mehr Beteiligung und eine klare Stimme für die Menschen, die im politischen Alltag oft zu wenig gehört werden.“

Haustürgespräche, Wahlprogramm und klare Haltung gegenüber der Bundesregierung

Die Linke setzt im Wahlkampf konsequent auf Haustürgespräche: Mit tausenden persönlichen Begegnungen an den Türen der Menschen im Emsland hat die Partei die konkreten Sorgen, Wünsche und Probleme direkt aufgenommen – von steigenden Mieten über fehlenden ÖPNV bis zur medizinischen Versorgung. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für das Wahlprogramm von Die Linke. Gleichzeitig macht die Partei deutlich: Viele dieser Probleme haben auch ihre Ursache in einer verfehlten Bundespolitik. Kommunen werden finanziell ausgehöhlt, während die Bundesregierung Prioritäten setzt, die am Alltag der Menschen vorbeigehen.

Kreisvorsitzender Marcel Müller erklärt:

„Die Linke wird im gesamten Emsland sichtbarer und stärker. Es ist das erste Mal, dass die Linke in allen Wahlbereichen für die Stadträte in Lingen, Meppen, Haren und Papenburg sowie für den Kreistag mit mindestens einer Person wählbar ist. Viele Menschen suchen nach einer glaubwürdigen sozialen Alternative. Wir haben in Niedersachsen seit letztem Jahr mit tausenden von Menschen an ihren Haustüren gesprochen. Aus den konkreten Problemen der Menschen heraus haben wir ein starkes Wahlprogramm entwickelt. Gleichzeitig wollen wir auch weiterhin mit den Menschen im Gespräch bleiben und unsere Haustürgespräche im Emsland regelmäßig fortsetzen, auch nach der Wahl.“

 

Kandidat*innen für Papenburg

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