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Die Linke stellt Kandidierende für den Stadtrat Meppen auf
Am 18. Juni hat der Ortsverband Die Linke Emsland Mitte ihre Wahlversammlung zur Kommunalwahl 2026 für den Stadtrat Meppen durchgeführt. Die Partei will mit einem klar sozialen Profil in den Wahlkampf ziehen und den Menschen vor Ort eine politische Alternative anbieten, die sich an ihrem Alltag orientiert.
Die Partei will mit einem klar sozialen Profil in den Wahlkampf ziehen und den Menschen vor Ort eine politische Alternative anbieten, die sich an ihrem Alltag orientiert.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie bezahlbares Wohnen, gute Gesundheitsversorgung, verlässliche Kinderbetreuung, Mobilität im ländlichen Raum sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Ruven-Vincent Meyer vom Ortsvorstand Emsland Mitte betont die strategische Ausrichtung des Wahlkampfs:
„Wir wollen einen Wahlkampf führen, der nah an den Menschen ist. Deshalb setzen wir auf direkte Gespräche und darauf, gemeinsam mit den Menschen politische Forderungen zu entwickeln. Gute Kommunalpolitik entsteht nicht im Rathaus allein, sondern im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.“
Carmen Püpke, die bereits von 2011 bis 2016 dem Stadtrat Meppen angehörte und erneut kandidiert, erklärt:
„Viele Menschen wünschen sich eine Politik, die zuhört und Probleme ehrlich anspricht. Genau dafür wollen wir stehen.“
Für Püpke stehen konkrete kommunalpolitische Ziele im Fokus: bezahlbares Wohnen für alle Generationen, eine Baumschutzsatzung für die Stadt Meppen und ein Stopp des vierspurigen Ausbaus der geplanten E233. Darüber hinaus setzt sie sich für moderne Schulen, attraktiven Nahverkehr und eine lebendige Kulturszene ein.
Karl „Carlo“ Sander, der bis vor Kurzem für Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Meppen aktiv war, ergänzt:
„An erster Stelle steht für mich bezahlbarer Wohnraum. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxus werden. Während immer mehr Sozialwohnungen wegfallen und die Mieten in Meppen zwischen 2021 und 2024 deutlich gestiegen sind, wird es für viele Menschen immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.“
Sander setzt sich zudem für den Schutz von Grünflächen, einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie die Schaffung eines FabLabs als offenen Ort für Kreativität und Begegnung ein.
Haustürgespräche, Wahlprogramm und klare Haltung gegenüber der Bundesregierung
Die Linke setzt im Wahlkampf konsequent auf Haustürgespräche: Mit tausenden persönlichen Begegnungen an den Türen der Menschen im Emsland hat die Partei die konkreten Sorgen, Wünsche und Probleme direkt aufgenommen – von steigenden Mieten über fehlenden ÖPNV bis zur medizinischen Versorgung. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für das Wahlprogramm von Die Linke. Gleichzeitig macht die Partei deutlich: Viele dieser Probleme haben auch ihre Ursache in einer verfehlten Bundespolitik. Kommunen werden finanziell ausgehöhlt, während die Bundesregierung Prioritäten setzt, die am Alltag der Menschen vorbeigehen.
Kreisvorsitzender Marcel Müller erklärt:
„Die Linke wird im gesamten Emsland sichtbarer und stärker. Es ist das erste Mal, dass die Linke in allen Wahlbereichen für die Stadträte in Lingen, Meppen, Haren und Papenburg sowie für den Kreistag mit mindestens einer Person wählbar ist. Viele Menschen suchen nach einer glaubwürdigen sozialen Alternative. Wir haben in Niedersachsen seit letztem Jahr mit tausenden von Menschen an ihren Haustüren gesprochen. Aus den konkreten Problemen der Menschen heraus haben wir ein starkes Wahlprogramm entwickelt. Gleichzeitig wollen wir auch weiterhin mit den Menschen im Gespräch bleiben und unsere Haustürgespräche im Emsland regelmäßig fortsetzen, auch nach der Wahl.“

